GRÜNDUNGS-GALA
Begrüssung durch Joachim Eder, Regierungsrat, Schirmherr der Gründungs-Gala
“Es ist für mich eine grosse Freude und Ehre, Sie auch meinerseits zum heutigen Galaabend begrüssen zu dürfen. Für einmal geht es heute aber nicht um Politik, sondern um ein spezielles Fest, um eine Gründungs-Gala.
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Bevor ich zur eigentlichen Sache komme, gratuliere ich Stefan Born zu seinem 40. Geburtstag von Herzen. Ich wünsche ihm und seiner Familie für die Zukunft nur das Beste, vor allem natürlich Gesundheit und Wohlergehen. Was mir allerdings schon ein wenig zu denken gibt, ist der Umstand, dass er mit seinem Jahrgang bereits zu meinen ältesten ehemaligen Schüler gehört....
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Joachim Eder, Regierungsrat, Schirmherr der Gründungs-Gala |
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Stefan Born hat sich entschieden, seinen Geburtstag zwar zusammen mit vielen Freunden und Bekannten zu feiern, damit aber gerade auch noch einen gemeinnützigen und wohltätigen Zweck zu verbinden und eine Stiftung mit dem Namen "Licht für vergessene Kinder" ins Leben zu rufen. Das ist lobens- und anerkennenswert, so quasi zwei Fliegen auf einen Streich. In der modernen Organisationslehre nennt sich dies Synergiegewinn...
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Der charmante Gastgeber, der seiner beruflichen Tätigkeit rund ums Ohr treu geblieben ist und sich in letzter Zeit sogar als Buchautor mit dem Roman "Spur des Meeres" öffentlich Gehör verschafft hat, bezeichnete mich in seinen einleitenden Worten als Schirmherr des heutigen Galaabends.
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Ich habe Stefan für diese Rolle und Funktion zugesagt, weil ich den Stiftungsgedanken - also die Unterstützung von Waisenkindern und von verlassenen oder in Not geratenen Kindern im In- und Ausland - als sehr förderungswürdig betrachte. Der Name "Licht für vergessene Kinder" sagt eigentlich auch alles aus - er ist so etwas wie das Programm.
Wir alle haben eine Einladungskarte erhalten, auf der uns Stefan 20 Eigenschaften auflistet, die möglicherweise auf ihn und
den heutigen Abend zutreffen. Ich beschränke mich auf jene vier, die aus meiner Sicht für die Stiftung entscheidend sind:
Bewegt:
Wir alle erwarten, dass sich mit der heutigen Grundsteinlegung etwas bewegt. Was und Wie wird uns Stefan dann noch sagen.
Geheimnisvoll:
Einigen kommt der Stiftungsgedanke möglicherweise so vor, auch darüber wird unser Gastgeber alle noch aufklären.
So viel vorweg: Die ganze Aktion macht Sinn, sie hat ein erstrebenswertes Ziel.
Verbindend:
Teilen ist der Grundgedanke von Stefan Borns gemeinnützigem Engagement. Jene, die etwas haben, jene die allenfalls sogar zu viel haben, geben denen etwas, die dies wirklich auch nötig haben. Das ist Ausdruck von gelebter Solidarität, das ist Verbundenheit.
Strahlend:
Sind schliesslich all jene Kinderaugen, welche in Genuss der beabsichtigten Unterstützung gelangen werden.
Soweit meine kurze Deutung eines Teils der Einladungskarte.
Dass Stefan und seine Frau Brigitte ihre humanitäre Ader schon früher unter Beweis gestellt haben, wissen wahrscheinlich
alle hier im Saal. Durch persönliche Beziehungen entstanden ab 1992 verschiedenste Hilfsaktionen für Flüchtlingsfamilien in Kroatien, so speziell Hilfsgütertransporte und Kinderpatenschaften. Es erstaunt aus diesem Grunde nicht, dass Stefan Ehrenbürger von Bol auf der Insel Brac wurde.
Wer die verschiedenen Homepages von Stefan aufmerksam durchgesurft ist, fand an einem Ort auch sein Motto: Immer dra glaube! Hoffen wir, dass seine Stiftungsvision nicht nur in Erfüllung geht, sondern auch Früchte bringt. Es wäre - da bin ich sicher - sein grösstes Geburtstagsgeschenk...
Stefan identifiziert sich auch mit der Idee der SOS-Kinderdörfer und sucht mit diesem weltweit tätigen Hilfswerk eine enge Zusammenarbeit.
Schliessen möchte ich meine Gedanken mit einem Text von Mutter Teresa. Sie hat sich entschieden, unter den ärmsten im Slum von Kalkutta zu leben und zu arbeiten, gründete den Orden "Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe" und wurde für ihr Wirken mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet.
Ihr Gedicht heisst: "Der einfache Weg":
Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebets ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.
Mehr will ich nach diesem sinnvollen Text nicht mehr sagen. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen und menschlich bereichernden Abend.“
Zug, 16.11.2002 Joachim Eder, Regierungsrat
